Eichenbäume:
Die Eichen sind eine Gattung von Laubgehölzen mit dem latainischen Namen Quercus. Die Eichen sind sommergrüne Laubbaüme .In Deutschland sind die Eichen mit einem Anteil von 9 Prozent des Bestandes nach den Buchen die verbreiteste Laubbaumgattung.
Religion -Recht:
In den alten Religionen ,Mythen und Sagen war die Eiche ein heiliger Baum. Häufig wurde sie mit blitztragenden Göttern oder Götterfürsten in Verbindung gebracht. Wegen der religiösen Bedeutung wurde unter den Eichen Gericht gehalten wie z.Beispiel unter der Femeiche in Rasfeld-Erle.
Symbolik:
Symbol für die Ewigkeit (ein Eichenleben überdauert 30 Generationen) Eichenlaub und Eichenbaüme werden oft in Wappen oder als Rang und Ehrenzeichen eingesetzt.
Eichenholz:
Eichenstämme haben in der Mitte das graubräunliche Kernholz, welches durch die eingelagerte Gerbsäure den typisch, sauerwürzigen Eichengeruch und eine hohe Verrottungsbeständigkeit erhält. Historisch diente das
Eichenholz dem Haus und Schiffsbau Eichenpfähle halten zum Beispiel im Wiesenboden bis zu 20 Jahre. Das Holz wird heute vornehmlich als wertvolles Hartholz für Böden und im
Möbelbau verwendet.
Medizin:
Die Eiche wird auf Grund des Gerbstoffgehaltes als Heilpflanze eingesetzt. Gesammelt wir die frische Eichenrinde im Frühjahr. Getrocknet und gemahlen kann daraus ein Sud gekocht werden, der sowohl äußerlich als auch als Tee angewandt wird.
Anwendungsgebiet innerlich:
schwere chronische Entzündungen des Magen-Darm-Traktes.
Anwendungen äußerlich:
Einreiben von nässenden Ekzemen oder heißen Entzündungen.
Bekannte Eichenbäume:
Eine der ältesten Eichen in Europa soll in Bierbaum, in der Südsteiermark stehen. Zumindsest wurde sie schon im Jahre 990 erstmals urkundlich erwähnt und wird auf 1.200 Jahre geschätzt. Ihr Stammumfang beträgt 8,75 Meter. Die älteste Eiche Deutschlands ist die Femeiche in Raesfeld-Erle im Kreis Borken ihr Alter wird auf ca. 1.500 Jahre geschätzt